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Drei Fälle von Krise und Krisenkonkurrenz in Europa: Deutschland, Spanien, Österreich Es gehört zu den Schönheiten des vereinten Europa, dass kein Euro-Staat wissen will, dass und wie sein nationales Kapital und er als dessen machtvoller Förderer zur Überakkumulation und Euro-Krise beigetragen hat. Alle sehen sich mit ihren kapitalistischen Wachstumsanstrengungen und -erfolgen reihum als Betroffene: als Opfer - und zwar der Misswirtschaft der anderen. Aus deutscher Sicht sind es die ,Pleiteländer', die sich mit der Lizenz, den Euro als ihre Währung zu benutzen, in ihrer mangelnden Konkurrenzfähigkeit eingerichtet und, statt Wachstum zu produzieren wie die tüchtigen Nachbarn, nur immer mehr Schulden aufgehäuft hätten. In dieser Sicht der Dinge wird freilich darüber hinweggesehen, dass zu Schulden, auch und erst recht zu solchen von Staaten allemal ein Gläubiger dazugehört, der Kredit gibt, um sich zu bereichern. Die bemängelten Schulden sind anderswo verbuchte Vermögenswerte: bis neulich erfolgreiche, jetzt aber gefährdete Finanzgeschäfte mit den Kreditbedürfnissen europäischer Standorte und Staaten. In den katastrophalen Bilanzen der Euro-Problemstaaten bilanziert sich zugleich der deutsche Konkurrenzerfolg. In den politischen Widerständen, die sie dem deutschen Weg der Euro-Rettung entgegenbringen, zeigen sich andererseits die Schranken, auf die das Projekt eines für deutsche Weltmarktmacht tauglichen, nicht nur ökonomisch dominierten Europa stösst. Mit dem Fortgang der Euro-Staatsschuldenkrise steht also ein Hauptkapitel der Staatsräson der BRD auf dem Spiel. Umgekehrt machen andere Staaten, deren nationales Wachstum und deren staatliche Kreditwürdigkeit danieder liegt, Deutschland für ihre andauernde Misere haftbar: Mit Merkels Weigerung, für deren Schulden mit Garantien einzustehen, und ihrem Beharren auf harten Konditionen für den Euro-Rettungsfonds würgt Deutschland jede Möglichkeit ab, nationales Wachstum in Gang zu bringen, und bevormundet Europa bis zur Unerträglichkeit, so die Sicht - nicht nur - in Spanien und Italien. Damit wird vornehm verschwiegen, dass diese Länder bis neulich mit ihrer Teilhabe am Euro und europäischen Markt massenhaft finanzkapitalistische Spekulation auf sich gezogen und erfolgreich über ihre nationalen Schranken hinausgewirtschaftet haben - so dass sie jetzt zu Hauptbetroffenen der Finanzkrise und der politischen Konkurrenz um ihre nationale Bewältigung geworden sind. Sandra Maischberger, Anne Will, Frank Plasberg und Günther Jauch kümmern sich um Armut und Reichtum im Kapitalismus Anlässlich des regierungsamtlichen 'Entwurfs des 4. Armuts- und Reichtumsberichts' widmen sich gleich vier Talkshows der Sache: 'High Society oder Hartz IV: Wer sind die wahren Asozialen?' (Maischberger) 'Mittelschicht in Abstiegsangst - Bleiben die Fleissigen auf der Strecke?' (Will) 'Die Zukunft ist grau: Leben die Alten auf Kosten der Jungen?' (Plasberg) 'Wer kann noch in Wohlstand leben?' (Jauch) So die Themen, die sich um ein und dieselbe Frage drehen: Geht die Verteilung von Armut und Reichtum hierzulande in Ordnung? Das zeugt von professioneller Ignoranz: Keine Diskussion wirft einen Blick auf die Sphäre, in der Reichtum und Armut zustande kommen. In der Verteilungsfrage von heute ist offensichtlich jede Erinnerung an die Produktion des gesellschaftlichen Reichtums, mit der über dessen Verteilung grundsätzlich entschieden ist, und jedes Bewusstsein von einem Gegensatz von Kapital und Arbeit getilgt. Was bleibt dann? Eine GegenStandpunkt-Studie über Techniken moralischer Urteilsbildung

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 04.06.2020
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... bis neulich 2010
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Empfohlen für Hörer von 0 bis 99 Jahren. Live aus dem Pantheon-Theater in Bonn, Mai 2010 Tracklisting: 01 Im politischen Kabarett 02 Die Unterschicht und ihre Bewunderer 03 Westerwelle 04 Form und Inhalt 05 Die Unterschicht und ihre Wahlmöglichkeiten 06 Steuersenkungen 07 Steuerhinterziehungsberater 08 Der Deutsche und seine Steuern 09 Krieg gegen die Hütten 10 Überversorgung und Rechtsstaat 11 Reform der Strafverfolgung 12 Leistungsträger 13 Prognosen und Erinnerungen 14 Schmarotzer 15 Wachstum und Produktivität 16 Nokia und Raubtierkapitalismus 17 Mauer und Geschäftemacher 18 Sozialistische Misswirtschaft und Schulden 19 Das Prinzip des Kapitalismus 20 Wenn Merkel so da steht 21 Merkels Erfolgsrezept 22 Die Endlosschleife 23 Mit Freude in den Abgrund 24 Nachfolgeorganisationen, protestantische Ethik und katholische Moral 25 Die Angst vor dem Sozialismus 26 Das Erbe der christlichen Angst 27 Die Folgen des 11. September 2001 28 Wovor haben Sie Angst? 29 Die Rentenlücke 30 Weimarer Verhältnisse und das Aussterben der Deutschen Und wieder ist es Zeit für ein update des Programms '... bis neulich'. Nach 7 Monaten schwarz-gelber Regierung hat sich die alte Weisheit bewahrheitet: Neues Spiel - Neues Glück / Neue Regierung - Altes Pech Seit Oktober 2009 steht Angela Merkel nun an der Spitze Ihrer Traumkoalition und das Wahlvolk versucht immer noch herauszufinden, ob es sich bei Muttis Wunschpartner Dr. Guido Westerwelle um die dümmste Praline des Universums oder den längsten Alptraum aller Zeiten handelt, wobei Experten auf den Umstand hinweisen, dass die Eine das Andere nicht ausschließt. Fast 15% derer, die sich überhaupt noch gemüßigt gesehen haben zur Wahl zu gehen, haben im September 2009 freiwillig die FDP gewählt, und keine 8 Monate später ist es so gut wie unmöglich jemanden zu finden, der ohne Anwendung von Waterboarding zugibt, zu diesen 15% gehört zu haben. Bleibt zu hoffen, dass sich all jene, die dem politischen Hochstapler Westerwelle und seinem Inkompetenzteam auf den Schleim gegangen sind, ein Leben lang daran erinnern werden, wie tief sie sich heute ihrer geistigen Umnachtung schämen. Man sollte in den Wahlkabinen Schilder mit folgendem Text aufhängen: BITTE NICHT WIEDER VERWÄHLEN!!!! Vieles ist vorhersehbar in der Politik, aber dass sich selbst FDP-Wähler mal nach dem rot-grünen Chaos von 1998 zurücksehnen würden, damit war wirklich nicht zu rechnen. Auch nicht zu rechnen war mit der Tatsache, dass zwei Wochen nach Aufnahme des vorliegenden Programms Roland Koch freiwillig seinen Posten als Ministerpräsident von Hessen räumen würde. Ein Amt an das er sich jahrelang durch alle Krisen hindurch mit allen legalen, halblegalen und scheißegalen Mitteln geklammert hatte. Man muss das nicht verstehen, sonst verlangt am Ende noch jemand, man müsse auch verstehen, wie der überhaupt in ein solches Amt gewählt werden konnte. Dass sich Horst die Heulsuse Köhler aus dem Amt geschlichen hat, weil böse Zungen behauptet haben, er habe in einem Interview bezüglich der Auslandseinsätze der Bundeswehr aus Versehen die Wahrheit gesagt, kann wiederum jeder nachvollziehen, dem selber am Arbeitsplatz schon mal ein laues Lüftchen entgegengeweht ist. Seien Sie an dieser Stelle bitte ehrlich: Wenn in Ihrem Arbeitsvertrag stünde, dass Ihnen nach der Kündigung für den Rest Ihres Lebens eine schöne Pension nebst Büro, Sekretärin und Dienstwagen samt Chauffeur zusteht, dann würden Sie doch auch bei der erstbesten Gelegenheit erklären: MIR REICHTS! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. In diesem Sinne: Bis neulich in Ihrem Theater!

Anbieter: Thalia AT
Stand: 04.06.2020
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Drei Fälle von Krise und Krisenkonkurrenz in Europa: Deutschland, Spanien, Österreich Es gehört zu den Schönheiten des vereinten Europa, dass kein Euro-Staat wissen will, dass und wie sein nationales Kapital und er als dessen machtvoller Förderer zur Überakkumulation und Euro-Krise beigetragen hat. Alle sehen sich mit ihren kapitalistischen Wachstumsanstrengungen und -erfolgen reihum als Betroffene: als Opfer - und zwar der Misswirtschaft der anderen. Aus deutscher Sicht sind es die ,Pleiteländer', die sich mit der Lizenz, den Euro als ihre Währung zu benutzen, in ihrer mangelnden Konkurrenzfähigkeit eingerichtet und, statt Wachstum zu produzieren wie die tüchtigen Nachbarn, nur immer mehr Schulden aufgehäuft hätten. In dieser Sicht der Dinge wird freilich darüber hinweggesehen, dass zu Schulden, auch und erst recht zu solchen von Staaten allemal ein Gläubiger dazugehört, der Kredit gibt, um sich zu bereichern. Die bemängelten Schulden sind anderswo verbuchte Vermögenswerte: bis neulich erfolgreiche, jetzt aber gefährdete Finanzgeschäfte mit den Kreditbedürfnissen europäischer Standorte und Staaten. In den katastrophalen Bilanzen der Euro-Problemstaaten bilanziert sich zugleich der deutsche Konkurrenzerfolg. In den politischen Widerständen, die sie dem deutschen Weg der Euro-Rettung entgegenbringen, zeigen sich andererseits die Schranken, auf die das Projekt eines für deutsche Weltmarktmacht tauglichen, nicht nur ökonomisch dominierten Europa stößt. Mit dem Fortgang der Euro-Staatsschuldenkrise steht also ein Hauptkapitel der Staatsräson der BRD auf dem Spiel. Umgekehrt machen andere Staaten, deren nationales Wachstum und deren staatliche Kreditwürdigkeit danieder liegt, Deutschland für ihre andauernde Misere haftbar: Mit Merkels Weigerung, für deren Schulden mit Garantien einzustehen, und ihrem Beharren auf harten Konditionen für den Euro-Rettungsfonds würgt Deutschland jede Möglichkeit ab, nationales Wachstum in Gang zu bringen, und bevormundet Europa bis zur Unerträglichkeit, so die Sicht - nicht nur - in Spanien und Italien. Damit wird vornehm verschwiegen, dass diese Länder bis neulich mit ihrer Teilhabe am Euro und europäischen Markt massenhaft finanzkapitalistische Spekulation auf sich gezogen und erfolgreich über ihre nationalen Schranken hinausgewirtschaftet haben - so dass sie jetzt zu Hauptbetroffenen der Finanzkrise und der politischen Konkurrenz um ihre nationale Bewältigung geworden sind. Sandra Maischberger, Anne Will, Frank Plasberg und Günther Jauch kümmern sich um Armut und Reichtum im Kapitalismus Anlässlich des regierungsamtlichen 'Entwurfs des 4. Armuts- und Reichtumsberichts' widmen sich gleich vier Talkshows der Sache: 'High Society oder Hartz IV: Wer sind die wahren Asozialen?' (Maischberger) 'Mittelschicht in Abstiegsangst - Bleiben die Fleißigen auf der Strecke?' (Will) 'Die Zukunft ist grau: Leben die Alten auf Kosten der Jungen?' (Plasberg) 'Wer kann noch in Wohlstand leben?' (Jauch) So die Themen, die sich um ein und dieselbe Frage drehen: Geht die Verteilung von Armut und Reichtum hierzulande in Ordnung? Das zeugt von professioneller Ignoranz: Keine Diskussion wirft einen Blick auf die Sphäre, in der Reichtum und Armut zustande kommen. In der Verteilungsfrage von heute ist offensichtlich jede Erinnerung an die Produktion des gesellschaftlichen Reichtums, mit der über dessen Verteilung grundsätzlich entschieden ist, und jedes Bewusstsein von einem Gegensatz von Kapital und Arbeit getilgt. Was bleibt dann? Eine GegenStandpunkt-Studie über Techniken moralischer Urteilsbildung

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Empfohlen für Hörer von 0 bis 99 Jahren. Live aus dem Pantheon-Theater in Bonn, Mai 2010 Tracklisting: 01 Im politischen Kabarett 02 Die Unterschicht und ihre Bewunderer 03 Westerwelle 04 Form und Inhalt 05 Die Unterschicht und ihre Wahlmöglichkeiten 06 Steuersenkungen 07 Steuerhinterziehungsberater 08 Der Deutsche und seine Steuern 09 Krieg gegen die Hütten 10 Überversorgung und Rechtsstaat 11 Reform der Strafverfolgung 12 Leistungsträger 13 Prognosen und Erinnerungen 14 Schmarotzer 15 Wachstum und Produktivität 16 Nokia und Raubtierkapitalismus 17 Mauer und Geschäftemacher 18 Sozialistische Misswirtschaft und Schulden 19 Das Prinzip des Kapitalismus 20 Wenn Merkel so da steht 21 Merkels Erfolgsrezept 22 Die Endlosschleife 23 Mit Freude in den Abgrund 24 Nachfolgeorganisationen, protestantische Ethik und katholische Moral 25 Die Angst vor dem Sozialismus 26 Das Erbe der christlichen Angst 27 Die Folgen des 11. September 2001 28 Wovor haben Sie Angst? 29 Die Rentenlücke 30 Weimarer Verhältnisse und das Aussterben der Deutschen Und wieder ist es Zeit für ein update des Programms '... bis neulich'. Nach 7 Monaten schwarz-gelber Regierung hat sich die alte Weisheit bewahrheitet: Neues Spiel - Neues Glück / Neue Regierung - Altes Pech Seit Oktober 2009 steht Angela Merkel nun an der Spitze Ihrer Traumkoalition und das Wahlvolk versucht immer noch herauszufinden, ob es sich bei Muttis Wunschpartner Dr. Guido Westerwelle um die dümmste Praline des Universums oder den längsten Alptraum aller Zeiten handelt, wobei Experten auf den Umstand hinweisen, dass die Eine das Andere nicht ausschliesst. Fast 15% derer, die sich überhaupt noch gemüssigt gesehen haben zur Wahl zu gehen, haben im September 2009 freiwillig die FDP gewählt, und keine 8 Monate später ist es so gut wie unmöglich jemanden zu finden, der ohne Anwendung von Waterboarding zugibt, zu diesen 15% gehört zu haben. Bleibt zu hoffen, dass sich all jene, die dem politischen Hochstapler Westerwelle und seinem Inkompetenzteam auf den Schleim gegangen sind, ein Leben lang daran erinnern werden, wie tief sie sich heute ihrer geistigen Umnachtung schämen. Man sollte in den Wahlkabinen Schilder mit folgendem Text aufhängen: BITTE NICHT WIEDER VERWÄHLEN!!!! Vieles ist vorhersehbar in der Politik, aber dass sich selbst FDP-Wähler mal nach dem rot-grünen Chaos von 1998 zurücksehnen würden, damit war wirklich nicht zu rechnen. Auch nicht zu rechnen war mit der Tatsache, dass zwei Wochen nach Aufnahme des vorliegenden Programms Roland Koch freiwillig seinen Posten als Ministerpräsident von Hessen räumen würde. Ein Amt an das er sich jahrelang durch alle Krisen hindurch mit allen legalen, halblegalen und scheissegalen Mitteln geklammert hatte. Man muss das nicht verstehen, sonst verlangt am Ende noch jemand, man müsse auch verstehen, wie der überhaupt in ein solches Amt gewählt werden konnte. Dass sich Horst die Heulsuse Köhler aus dem Amt geschlichen hat, weil böse Zungen behauptet haben, er habe in einem Interview bezüglich der Auslandseinsätze der Bundeswehr aus Versehen die Wahrheit gesagt, kann wiederum jeder nachvollziehen, dem selber am Arbeitsplatz schon mal ein laues Lüftchen entgegengeweht ist. Seien Sie an dieser Stelle bitte ehrlich: Wenn in Ihrem Arbeitsvertrag stünde, dass Ihnen nach der Kündigung für den Rest Ihres Lebens eine schöne Pension nebst Büro, Sekretärin und Dienstwagen samt Chauffeur zusteht, dann würden Sie doch auch bei der erstbesten Gelegenheit erklären: MIR REICHTS! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. In diesem Sinne: Bis neulich in Ihrem Theater!

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